| Hier sollen nur der Vollständigkeitshalber noch einmal kurz die
verschieden Menschenschläge von Talandor beschrieben werden. Genauere
Infos findet ihr unter der jeweiligen Landesbeschreibung.
Asgardia
Asgardia heißt nicht um sonst das Land des Lächelns. Eine allumfassende
Höflichkeit ist in allem was die Asgardi tun. Ein Unbekannter hat
einst den Spruch geprägt: Ein Asgardi würde dir mit einem höflichem
Lächeln im Gesicht den Kopf abschlagen und sich für die Ehre
dir den Tod gebracht haben zu dürfen bedanken."
Im Umgang mit diesem Volk sei ein Ratschlag angebracht. Achten sie die
Etikette auch wenn sie manchmal für Fremde verwirrende oder sogar
sinnlose Tätigkeiten beinhaltet. Die Ehre bedeutet ihnen viel und
wer sie in ihren Augen nicht würdigt oder sie sogar verletzt verliert
das Gesicht. Das kann von der Tatsache, daß der Asgardi einfach
aufsteht und kein Wort mehr mit einem wechselt, bis hin zur Forderung
zur Wiedergutmachung gehen.
Das Leben dieses Volkes ist von vielen Zeremonien durchwoben. Strenge
Regelungen bestimmen den Alltag. Doch trotz all der starren Ketten, die
einem Asgardi von Kindheit auf angelegt werden, hat sich eine ganz eigene
Art der Kunst entwickelt. Schlicht und doch wunderschön. Man verzichtet
auf überflüssiges und gewinnt daraus Kraft und Zuversicht. Die
Pinselmalereien bestehen hauptsächlich aus wenigen Tintenstrichen,
die aber ruhig und bedacht gesetzt wurden. Die Lieder und Melodien sind
bestimmt von wenigen Klängen, doch sind die Worte wohl gewählt.
Die Festtagsgewänder sind von einfachem Schnitt doch sind die Stoffe
von sehr hoher Qualität.
Asgardia ist ein freundliches Land zu jedem, der auch freundlich zu ihnen
ist.
Ezranekhera
Ezranekherer sind ein einfaches Volk, daß nicht viel von überflüssigem
Höflichkeitsgetue oder Eitelkeiten hält. Die Menschen sind einfach
gestrickt. Das Land ist rauh und es ist hart ihm das Nötige abzuringen.
Die Kleidung ist meist zweckmäßig. Dicke Felle, grobes Leder,
schwere Stiefel. Die Ezranekherer sind gedrungene Menschen, die aber ihren,
zugegeben oft ziemlich derben, Humor nicht verloren haben.
Trotz des harten Lebens, das die einfache Bevölkerung ertragen muß,
werden sie einem Fremden selten die Gastfreundschaft verwehren. Sollte
man aber die wenigen Regeln die diese freundschaftliche Geste beinhaltet
nicht einhalten, zum Beispiel Finger weg von der Tochter, dann kann man
sich sehr schnell nur mit der Unterwäsche bekleidet in der eisigen
Tundra wiederfinden.
Im Allgemeinen wird von denen die es sich leisten können die grobe
Schönheit geschätzt. Ungeschliffene Diamanten oder edle Felle
zieren den Adel und geben ihnen eine martialische Schönheit, die
nur ihnen eigen ist.
Moris Luna
Die Bewohner dieses Fürstentums lieben das Schöne. Lunargon
ist das beste Beispiel dafür. Zwischen uralten elfisch verzierten
Gebäuden fügen sich neue Häuser, reich geschmückt,
mit ein. Ebenso sind auch die Bürger von Schönem geradezu besessen.
Die edlen Kleider sind mit filigranen Stickereien besetzt. Die Schmuckstück
zieren fein geschliffene Edelsteine.
Die Bevölkerung blickt meist mit leicht gerümpfter Nase auf
jene herab, die sich dem Schönen nicht zugetan zeigen. Grobe Kleidung
zu tragen, würde ihnen nicht in den Sinn kommen. Selbst die Bauern
bevorzugen nach der Arbeit gepflegtere Kleidung.
Fremde werden grundsätzlich in Ehrenmänner/–frauen und
Barbaren unterschieden. Erstren wird noble Höflichkeit entgegen gebracht,
meist mit hochgestochener Sprache. Letztere werden, wenn wirklich nötig,
mit wenigen Worten abgefertigt.
Revenshain
Die Revenshainer sind ein sehr starrköpfiges Volk. Einer alten Legende
zufolge entstanden sie aus einem harten Holzklotz, dem aus versehen Leben
eingehaucht wurde und der dann schnurstracks davongestampft sei, ohne
sich von irgend etwas aufhalten zu lassen. Selbst durch Fels sei er marschiert,
weil er zu stur war, um das Hindernis herum zu gehen.
Einen wahren Kern hat die Geschichte auch heute noch. Den Holzkopf haben
sie sich bewahrt. Stur gehen sie ihre Wege ohne sich von neuartigem Schmarn
beeindrucken zu lassen. Was früher gut war ist es auch heute noch.
Wo käme man hin, daß bewährte Alte gegen unbekanntes Neues
zu tauschen? Schneller solls dann gehen? Warum? Man hat doch Zeit. In
etwa so läßt sich die Einstellung der Revenshainer am Besten
beschreiben.
Die Revenshainer lieben es, sich zu streiten. Wenn gerade kein Fremder
da ist, denn man angrummeln kann, dann hat bestimmt der Bauer von neben
an den Markstein verrückt, was man ihm natürlich gleich mal
unter die Nase reiben muß. Doch auch wenn es nach außen hin
wie ein Wunder scheint, daß sich die Bevölkerung von Revenshain
noch nicht gegenseitig den Kopf eingeschlagen hat, sind sie ein Herz und
eine Seele. Dies merkt man, wenn man ein Dorffest besucht. Wenn man mit
seinem "Erzrivalen" anstößt und gemeinsam über
die Gstanzl lacht, mit denen ein Dritter die Streitereien nachzeichnet,
zeigt das die andere Seite von Revenshain. Jedoch bekommen Fremde diese
nur sehr selten zu Gesicht. Man hat ja nichts gegen Fremde, aber die sind
schließlich nicht von hier.
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